Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey!

Die reichlich vorhandenen BVB-Fans in der zweiten Mannschaft kennen das Gefühl seit einigen Wochen. Nun kommt die Reserve in der Verbandsklasse selber unverhofft zum Jubeln und Hüpfen. Nach dem klaren 5½:2½-Erfolg gegen allerdings erheblich ersatzgeschwächte Brackeler grüßt der Aufsteiger von Platz eins.

Die Ergebnisse im Einzelnen
Brett Rang SV Kamen 2 DWZ ø 1866 Rang SF Brackel 3 DWZ ø 1817 5½ – 2½
1 9 Schulze-Bergcamen, Stefan 1909 - 18 Birnkraut, Tim 1962 1-0
2 10 Traunecker, Thomas 1872 - 19 Stemmler, Fabian 1926 ½-½
3 11 Koch, Marcel 1881 - 22 Bense, Dirk 1934 0-1
4 12 Wiese, Thomas 1805 - 23 Strathoff, Dirk 1918 ½-½
5 13 Krabbe, Christian 1965 - 24 Büchle, Manfred 1818 1-0
6 14 Krause, Dieter 1914 - 3003 Simon, Thomas 1734 1-0
7 15 Bals, Jochen 1825 - 3005 Simon, Stefan 1494 1-0
8 16 Markert, Dirk 1753 - 28 Czarnetzki, Reinhold 1751 ½-½

Vom Papier her waren die Brackeler eigentlich klar favorisiert, aber ohne die drei Stammspieler Thomas Bree (DWZ 2065), Hans-Jörg Fritz (1926) und Fabian van Klev (1846) hatten sie – vor allem an den hinteren Brettern einen schweren Stand. Vorne remisieren – hinten punkten hieß angesichts der Wertungszahlen daher die Devise für Kamen II.

Mit zwei frühzeitigen Punkteteilungen durch den doppelten Thomas (Traunecker, Brett 2 und Wiese, Brett 4) sowie vielversprechenden Positionen an den Tischen fünf bis sieben deutete sich ein Erfolg für Kamen an. Ein weiteres Remis an Brett 8 durch Dirk Markert und ein umkämpfter voller Punkt am ersten Brett durch Stefan Schulze-Bergcamen stellten die Weichen endgültig auf Sieg. Die anschließende Niederlage von Marcel Koch sorgte zwar für das zwischenzeitliche 2½:2½, aber in den verbliebenen Partien standen die Kamener jeweils klar besser.

Dieter Krause verwertete seinen kleinen Vorteil aus der Eröffnung vorbildlich und punktete zur erneuten Führung. Ein gelungenes Debüt für den Neuzugang! Ebenso glatt verlief die Partie von Jochen Bals, der seinen Mehrbauern im gemischten Endspiel klar zum Sieg nutzte. Mit etwas Glück im Turmendspiel gewann Christian Krabbe die abschließende Partie nach 77 Zügen und mehr als fünfeinhalb Stunden Spielzeit zum 5½:2½-Endstand.

Bereits in zwei Wochen folgt die zweite Runde, denn das Spiel bei Herne-Sodingen III (5:3-Sieger im ersten Spiel bei Recklinghausen-Altstadt) wurde vorverlegt.

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