Auch in der Schreinerei gabs nix zu holen.

Keine gute Kunde für unsere Erste Mannschaft: Auch in der allseits gut bekannten Schreinerei in Dortmund-Brackel konnten keine Mannschaftspunkte geholt werden. Diesmal wurde 3:5 verloren: Sechsmal remis durch Thomas Rumpf, Udo Seepe, Hans Jörg Himmel, Jens Lütke sowie Felix und Heinz Georg. Dr. Christian Weidemann veropferte sich leider schon aus der Eröffnung heraus und Frank Kleinegger unterlag den besseren Dortmunder Theorie-Kenntnissen  im Evans-Gambit. Jens und Felix hätten vielleicht mehr herausholen können, aber die Niederlage gegen den aktuellen Spitzenreiter der NRW-Liga war verdient.

Das tröstliche bei der ganzen Sache: Da wir jetzt schon beide Top-Mannschaften hinter uns haben, sieht uns das Liga-Orakel am Ende immer noch nicht auf den letzten 3 (Abstiegs-) Plätzen.

Was zu beweisen wäre am 15.12. (11.00 Uhr) beim Heimspiel gegen Kölner SK Dr. Lasker. Ein paar Mannschaftspunkte würden mal ganz gut tun…

Saisonstart mit Höhen und Tiefen beim SV Kamen 1930

Die Saison 2019/2020 des SV Kamen 1930 ist nun schon ein paar Wochen alt und hatte so einige Ergebnisse parat.

 

Beginnen wir mit unserer ersten Mannschaft. Unsere erste Mannschaft hat bereits 2. Spieltage in der NRW-Liga Gruppe 2 hinter sich und leider keinen Punkt auf dem Konto, genaueres kann man bei den Berichten von Heinz hier erfahren. Doch die Saison ist ja noch jung und letztes Jahr gab es ja auch einen grandiose Endspurt.

 

Nun zur zweiten diese hat eine Runde hinter sich in der Verbandsklasse Gruppe 1 und hat dort Mülheim-Nord 4 mit 6:2 klar besiegt, wobei man erwähnen muss das Mülheim nicht mit ihrer stärksten Besetzung angetreten war. Derweil Kamen nur auf Carsten Neumann und Jan Lukas Späh verzichten musste, dafür aber starken Ersatz erhielt mit Christian und Thomas Wiese. Die beiden holten prompt auch jeweils einen Punkt genauso wie Thomas Traunecker, Felix und Dirk. Jochen und Chris spielten Remise und Marcel musste sich leider als einziger geschlagen geben. Die nächste Runde findet nun am kommenden Sonntag den 27.10.2019 zuhause gegen SF Essen-Werden 2 welche die erste Runde mit Remise beendeten.

 

Die dritte Mannschaft tritt diese Saison erneut in der Verbandsbezirksliga – Gruppe 1 an und hat auch bereits 2. Runden absolviert.

Leider verlor beide Runden knapp mit 3,5:4,5, wobei man leider nie in Topbesetzung antreten konnte. Dies zeigt aber deutlich das noch viel Luft nach oben ist und man mit unserer Dritten immer rechnen muss.

 

Die vierte Mannschaft ist unsere Mannschaft, welche in der höchsten Liga des Bezirkes antritt, der Bezirksklasse. Bislang wurde dort eine Runde ausgetragen und diese gewann man deutlich mit 6:2 gegen  SG Werl-Wickede 3, nur Brett 3 musste sich geschlagen geben. Brett 1 musste leider frei gelassen werden. Das ist ein gutes Omen für die kommende Saison im Bezirk.

 

Unsere fünfte Mannschaft, welche voll mit jungen Talente ist tritt in der Kreisliga an.

Eigentlich findet die erste Runde der Kreisliga erst am kommenden Sonntag den 27.10.2019 statt, doch die Jugend konnte sich nicht gedulden und spielte einfach mal die Runde 3 vor. Leider musste man sich gegen SV Ahlen 3  1,5:3,5 geschlagen geben. Doch die Jugend wird zurückschlagen vielleicht genauso wie das Imperium?

 

Und was war da noch gleich jedes Jahr am 03. Oktober, ach ja nicht nur der Tag der deutschen Einheit sondern auch unsere Bezirksblitzmannschaftsmeisterschaft. Diese Jahr stellten wir nur eine Mannschaft welche aus den drei jungen Wilden aus der zweiten Mannschaft (Felix, Marcel und Jan Lukas) und Chris bestand. Letztendlich belegten sie den vierten Platz Punktgleich mit dem dritten SV KS Hamm 1 leider hatte Sie 3 Brettpunkte weniger.

 

Zum Schluss muss man sagen, dass der Spielbetrieb in der Vergangenheit sowohl schon besser aber auch schlechter begonnen hatte mal sehen was die Saison noch bringt.

Keine Chance gegen den Aufstiegsfavoriten

Gegen den Klub Kölner Schachfreunde gab es nichts zu holen: Mit 2:6 holten die laut Schachorakel zum Aufstieg verdammten Kölner den erwarteten Sieg in Kamen ab. Nach Remisen von Thomas Rumpf und Udo Seepe hielt lediglich Ralf Kilian die Kamener Fahne hoch. Unter Bauernopfer drückte Ralf einen Freibauern bis zur vorletzten Reihe des Gegners durch und dann musste die Qualle gespuckt werden. Der Rest war leichtes Spiel für unseren Ralfi.

Aber alle restlichen Kamener mussten sich der Reihe nach ergeben: Frank Kleinegger, Jens Lütke, Heinz Georg, Dr. Christian Weidemann. Und auch Hansi Himmel war diesmal das Stellungsglück nicht hold.

Nach dieser saftigen Niederlage ist Kamen jetzt mit 0 Punkten aus 2 Kämpfen auf einem Abstiegsplatz angekommen. In vier Wochen in Brackel läufts hoffentlich besser. Allerdings sind die Dortmunder aktueller Tabellenführer und der Schiedsrichter ist derselbe wie am Sonntag: Dirk Schiefelbusch…

Aber vorwärts, Leute: Macht sie trotzdem weg!

Beim Würfeln verloren

Was war das denn?

Ein unglaublicher Mannschaftskampf für unsere Erste in Iserlohn: Nur ein einziges Spiel verlief so wie man das erwarten konnte: Jens Lütke remisierte nach ereignisloser Partie. Dann machte Thomas Rumpf ebenfalls remis weil er gar nicht bemerkt hatte, wie vorteilhaft seine Stellung war.

Und was jetzt folgte, war einfach nicht zu fassen. Alle restlichen Partien hatten Ergebnisse, die höchstens beim Würfeln normal genannt werden können.

Udo Seepe hatte seinem Gegner schön eine Qualität abgenommen und alle gingen davon aus, das er gewinnt. Aber dann machte er einen Harakiri-Zug und nach einem gegnerischen Springeropfer war sofort Schluss. Heinz Georg kam mit Weiß prächtig aus der Eröffnung und hatte auch einen Mehrbauern. Wenige Züge später jedoch war der Bauer wieder weg und plötzlich stand Schwarz viel besser. Oh je… Jetzt lehnte Ersatzmann Marcel Koch mutig remis ab als man sogar befürchten musste, er könnte vielleicht bald matt werden. Der Computer bestätigt sogar die Einschätzung des Kameners, allerdings mit ganz anderen Zügen als dann gespielt wurden… Und es ging noch weiter: im Endspiel dachte man zuerst Marcel wäre im Vorteil, dann stand er wohl auf Verlust, dann wieder viel besser und es wurde am Ende ein Patt…

Hansjörg Himmel war mit Schwarz sehr gut aus der Eröffnung gekommen, verlor dann aber völlig den Faden und ausserdem einen Bauern nach dem anderen. Und auch beim Spitzenbrett Dr. Christian Weidemann sah es anfänglich klar vorteilhaft für Kamen aus aber auch ihn verließ das Würfelglück und seine Position wurde allmählich immer schlechter. Bis er sich geschlagen geben musste.

Bei Frank Kleinegger war das Chaos noch schlimmer, denn er stand mit Schwarz schlichtweg platt. Aber der Gegner fand nicht den richtigen Weg zum matt und plötzlich lebte Frank wieder. Nach der Zeitkontrolle stand er dann plötzlich sogar viel besser, forcierte aber das remis weil er so glücklich war, nicht schon längst verloren zu haben… Heinz konnte sich jetzt immerhin in ein remis retten, nachdem er schon mehr als bedenklich gestanden hatte.

Zum krönender Abschluss machte der Gegner von Hansi einen Zug Marke „Tor des Monats“ und unser zweites Brett konnte trotz 4 Bauern weniger tatsächlich noch gewinnen:

Der Iserlohner mit Weiß befürchtete … Dh3 mit der Chance auf Dauerschach und zog doch tatsächlich Kg3?? Mit Txe4 wurde er dann kurzerhand matt gesetzt….

Am Ende stand so leider ein 3,5 : 4,5 in Iserlohn und kein guter Start in die NRW-Liga-Saison. Beim würfeln müssen die Kamener doch noch einiges lernen…

Saison-Endstand Scorerliste

Nach dem (leider verlorenen) Stichkampf der 2. Mannschaft und dem glorreichen Aufstieg unserer ersten Mannschaft wurde die Scorerliste auf den endgültigen Stand am Ende der Saison gebracht (siehe „Verein“).

Jan Schulte holte 100 %, nämlich 4 von 4 möglichen Punkten. Herzlichen Glückwunsch, Jan!

Das beste DWZ-Ergebnis hat Jens Lütke mit 7,5/9 am 3. Brett unserer Ersten und am fleissigsten waren Thomas Wiese und Marcel Koch mit jeweils 12 gespielten Partien in Mannschaftskämpfen.

24 Spielern weisen mindestens 50 % (bei mindestens 3 gespielten Partien) auf. Dabei sind jeweils 7 aus unseren ersten beiden Mannschaften.

Respekt, Leute!

Aufstieg in die NRW-Liga!

Nur eine Saison hat unsere erste Mannschaft in der Regionalliga gebraucht, um wieder zurückzukehren in die 4. Schachliga Deutschlands. Herzlichen Glückwunsch, Leute! Und das trotz wirklich schlechtem Saisonstart. Noch vor Weihnachten lagen wir mit 4:4 Mannschaftspunkten im Mittelfeld und konnten kaum noch dran glauben, denn nur Platz 1 berechtigt zum Aufstieg in die NRW-Liga.  Platz 2 bis 7 hätte wegen der Neuordnung der Ligen nur die NRW-Klasse bedeutet.

Aber das Liga-Orakel hat auch damals schon noch immer an uns geglaubt. Und so ein Orakel können wir ja nicht enttäuschen. Also mussten eben alle restlichen Kämpfe gewonnen werden und auch noch deutlich.  Gesagt – getan: wir können es also doch noch!

Der letzte Kampf der Saison gegen Weiße Dame Borbeck war jedoch ein Ritt auf der Rasierklinge. 2,5 Stunden waren gespielt und ausser einem Remis von Ralf Kilian war der Endstand unmöglich zu bestimmen. Remisangebote von Ersatzmann Thomas Traunecker und Thomas Rumpf wurden glashart abgelehnt, denn Borbeck durfte auf keinen Fall verlieren, da das für sie den Abstieg bedeuten würde. Alles war möglich und auf allen restlichen 7 Brettern war die Hölle los.

Frank Kleinegger hatte sich offenbar veropfert und stand mit einer Figur weniger mit dem Rücken zur Wand. Thomas Rumpf merkte jetzt auch, warum sein Gegner remis abgelehnt hatte denn da schlug ein weißer Springer auf f7 ein und das war der Anfang vom Ende seiner Königsstellung. Bald danach musste Thomas aufgeben. Heinz Georg hatte schon aus der Eröffnung heraus einen Bauern mehr und schleppte diesen in ein gutes Endspiel. Und auch unser Vereinsvorsitzender Thomas Traunecker konnte seinem Gegner einen Bauern abluchsen, allerdings hatte er 2 Springer gegen das feindliche Läuferpaar. Die Läufer standen jedoch beide hinter ihren Bauern ohne die Möglichkeit auszubrechen und so konnte Thomas gefahrlos auf Gewinn spielen.

Hansjörg Himmel holte jetzt die große Keule raus und schmetterte mutig seinen Springer für 2 Bauern und Angriff nach f7. In der Analyse ergab sich, das Schwarz den Angriff hätte abwehren können. Aber am Brett mit wenig Bedenkzeit schaffte der Essener (für uns zum Glück) die richtigen Züge nicht. Und noch ein größeres Wunder ereignete sich am Brett von Frank Kleinegger. Der Gegner mit Figur mehr und auch reichlich Zeit spielte nicht mehr die besten Züge, sondern wollte Frank wohl über die Zeit schieben. Das sollte man nie machen. Frank liess sich auch nicht foppen und durch einen Trick holte er sich die Figur zurück und gewann nach weiteren gegnerischen Ungenauigkeiten sogar noch!

Es geht aber auch andersherum: Unser Spitzenbrett Dr. Christian Weidemann hatte in guter Stellung 3 Züge zur Auswahl und konnte sich nicht entscheiden. Leider spielte er dann genau den falschen und verlor unnötigerweise! Nachdem nun Hansi den vollen Punkt geholt hatte stand es nach 4 Stunden 2,5 : 2.5. Beim Fußball würde man sagen: Es ging in die Verlängerung.

Dann kam gute Kunde aus Essen: Das punktgleiche Essen-Katernberg lag gegen Wattenscheid 1:3 zurück. So reichte jetzt schon ein knapper Sieg, um den Aufstieg klarzumachen. Mit einem Kantersieg hingegen hätte Katernberg uns noch abfangen können. Unsere Hochachtung an Wattenscheid, das die den Kampf nicht abgeschenkt haben, obwohl es für sie um gar nichts mehr ging.

Nach 18 Uhr hellten sich die Kamener Mienen immer weiter auf: Alle drei restlichen Kamener standen prächtig. Und 2 Punkte würden ja schon reichen. Es sollten sogar 3 werden, denn sowohl Thomas Traunecker, Heinz Georg als auch Jens Lütke gewannen ihre guten Endspielstellungen durch starke Leistungen und schraubten den Sieg sogar noch auf 5,5 : 2,5. Weiße Dame Borbeck wurde letztlich unter Wert geschlagen und damit zum Abstieg verurteilt, denn sogar ein Sieg war zeitweise für sie drin. Aber der stärkere Kampfgeist hat wohl den Ausschlag gebracht und so heißt es in der nächsten Saison: Herzlich willkommen in der NRW-Liga, Kamen I!

Viererpokal: Erst im Viertelfinale war Schluss

Schon bei der Auslosung am Samstag war erkennbar das das ein ganz schweres Wochenende für uns Kamener würde: Münster und Erkenschwick traten mit 7 Titelträgern an, 3 IM und 4 FM waren am Start. Ach du Schreck! Und wir mussten zusätzlich auf unsere beiden ersten Bretter verzichten.

Aber wir waren trotzdem guten Mutes: Denn Heimspiele beim Viererpokal haben wir meist gewonnen! Also kein Problem: Das Los wies uns Münster zu, die waren ja nur mit einem IM und 3 FMs da und hatten auch nur einen Elo-Schnitt von 2322. Auf unserer Seite: FM Jens Lütke, Ralf Kilian, Frank Kleinegger und Heinz Georg. Aber das wir nicht chancenlos waren, wurde bald klar: Heinz stand bald ziemlich gut und IM Lawrence Webb hatte gegen Jens seine Dame eigenartig abseits gestellt.

Ralf verlor jetzt allerdings einen Bauern, ebenso wie Frank. Dann gewann Heinz in seiner besten Partie seit langem (gegen FM Christoph Kamp ELO 2312) ein Turmendspiel (hört, hört!) und Jens‘ Stellung wurde immer besser. Und letztlich kam es genau so: auch Jens gewann, Ralf und Frank (nach über 6 Stunden großem Kampf) verloren und es stand 2:2 mit Gleichstand bei der Feinwertung. Also musste auch noch geblitzt werden. Und jetzt machte Ralf Kilian den entscheidenden Unterschied: Alle anderen Blitzmatches endeten 1:1, aber Ralf holte 1,5 : 0,5 und Kamen hatte gewonnen!

Die Partie des Monats: FM Jens Lütke – IM Lawrence Webb (ELO 2349)

  1. d4 Sf6
  2. Lf4 c5
  3. e3 d5
  4. Sf3 Sc6
  5. Sbd2 cxd4
  6. cxd4 Lg4
  7. c3 e6
  8. Da4 Lxf3
  9. Sxf3 Ld6
  10. Lxd6 Dxd6
  11. Ld3 0-0
  12. 0-0 a6
  13. a3 b5
  14. Dc2 Tfc8
  15. De2 Df4
  16. Tae1 Tab8
  17. g3 Dh6?
  18. h4 Dh5
  19. Kg2 Sa5
  20. Dc2 Sc4
  21. Sg5 a5
  22. f3 b4
  23. axb4 axb4
  24. Kh3 c3
  25. g4 Dh6
  26. c3 Tb2
  27. Dc1 Tfb8

Schwarz hätte längst g6 spielen sollen, um seine Dame zu befreien. Jetzt läßt Jens ihn nicht mehr:

28. Df4! Tf8 29. Tb1 Te8? 30. Txb2 Sxb2 31. Lxh7+! Kf8 32. Dd6+ Te7 33. Ta1 Se8 34. Dc5!+- Sc4 35. Ta8 (droht Txe8+ und Dc8 matt!) Sd6 36. Dxd6 1:0   Klasse, Jens!

Also war Kamen jetzt unter den besten 8 Pokalmannschaften aus NRW! Allerdings wartete dann am Sonntag Erkenschwick auf uns und die hatten an den ersten 3 Brettern 2 IMs und einen FM. Alle aus Holland importiert und alle um die ELO 2400. Da hatten die Kamener dann keine Chance: Es dauerte zwar lange, aber dann verloren Jens Lütke (gegen IM Jens Jelmer ELO 2405), Heinz Georg (gegen FM Frank Erwich ELO 2383) und Marcel Koch. Immerhin remis erzwang Thomas Rumpf gegen IM Robert Ris mit ELO 2457!

Trotzdem: Gegen diese geballte Macht der Schachmeister hat Kamen sich wirklich gut verkauft. Jetzt warten wir auf den Showdown unserer ersten beiden Mannschaften am nächsten Wochenende. Beide können aufsteigen: Daumendrücken!

Kamen 3: Saisonabschluß 2018/19

Für die Dritte lief die Saison besser als im vorherigen Jahr. In diesem Jahr konnten wir den Klassenerhalt bereits in der vorletzten Runde sichern. Im letzten Kampf gegen Lünen-Horstmar mußten wir leider auf Kurt Markert verzichen, so dass wir nur mit sieben Spielern antreten konnten. Mit fünf Remisen von Thomas Wiese, Hans Rybicki, Dominik Riemer, Wolfgang Finke und Max Zeitz und leider zwei Niederlagen von Wolfgang Grundmann und mir fiel das Ergebnis zu Gunsten von Lünen-Horstmar aus.

Hervorheben möchte ich die Leistung von Thomas Wiese an Brett 1, der in dieser Saison keine Niederlage zu ließ.

Wochen der Entscheidung stehen an!

Manchmal geschehen doch noch Schachwunder: Wir hatten in der vorletzten Runde der Regionalliga spielfrei und Essen-Katernberg II hätte schon mit einem Unentschieden alleine in Führung gehen können. Dann wäre die Kamener Rückkehr nach NRW kaum noch machbar gewesen. Aber Katernberg verlor beim Tabellendritten Welper mit 3:5 und wie das Liga-Orakel schon seit Monaten prophezeite, liegt unsere Erste Mannschaft als Favorit der Regionalliga immer noch auf Platz 1 und hat jetzt sogar die deutlich bessere Buchholzzahl. Es fehlt also „nur noch“ ein Sieg im Heimspiel am 2.6., 14.00 Uhr gegen Weiße Dame Borbeck, um zur NRW-Ebene zurückzukehren. Zuschauer sind ausdrücklich erwünscht! (Heerener Str. 205)

Da ausserdem unsere 2. Mannschaft einen Tag vorher in Waltrop den Stichkampf zum Aufstieg in die Verbandsliga hat, könnte das erste Juniwochenende die erfolgreichste Zeit des Schachvereins Kamen seit vielen Jahren werden.

Schon am nächsten Wochenende findet das Achtel- und Viertelfinale im Viererpokal NRW in Kamen statt, und wie schon die Vorrunde ebenfalls in der Heerener Straße 205. Ob wir den Heimvorteil erneut nutzen können?

Am Samstag, 25.5. um 11.00 Uhr wird vom Schiedsrichter Sebastian Zimmer ausgelost, wer zuerst aufeinander trifft: Ausser Kamen sind die Kandidaten: SV Erkenschwick, FB Lübbecke und SK Münster. Das wird nicht leicht, denn sowohl Erkenschwick als auch Münster spielen in der Oberliga. Aber bangemachen gilt nicht, denn schon zweimal hat es Kamen beim Mannschaftspokal bis ins NRW-Finale geschafft! Am Sonntag um 11.00 Uhr treffen dann die beiden Siegermannschaften an gleicher Stelle im Viertelfinale aufeinander. Auch da wäre es schön, wenn Zuschauer uns unterstützen würden.